Basketballer

Der Autor im Basketballer Dress

Auf einem Blog darf ein persönlicher Text nicht fehlen. Diesen persönlichen Text möchte ich ihnen hier präsentieren. Ich möchte beschreiben, warum mein Lieblingssport Basketball ist. Dazu präsentiere ich ihnen, wie ich zum Basketball gekommen bin, wann ich angefangen habe den Sport etwas ernster zu betreiben und wie ich dem Sport heutzutage gegenüberstehe.
Ein Freund hat mich gefragt, ob ich Lust habe mitzukommen. Wie ich zum Basketball gekommen bin? Nun, die Frage ist durchaus berechtigt. Denn ich bin keine 2 Meter groß, ich habe auch keine enorme Spannweite und auch meine Sprungkraft ist nicht die allerbeste. Warum habe ich mir also Basketball ausgesucht?

In unserem Dorf gab es einen Fußball- und einen Tischtennis Verein. Beide Vereine fand ich so mittelmäßig. Fußball hat jeder gemacht, das hat mich daran gestört. Mehr war es eigentlich nicht und Tischtennis hatte ich einfach nicht drauf. Das hat mich ebenfalls gestört. Ich wollte es machen, in dem ich gut bin und bei dem ich keine lange Anlaufzeit brauche.

Ähnliche Gedanken hatte auch mein Freund Thomas. Er war im Gegensatz zu mir sehr groß gewachsen und hatte auch deswegen eher weniger Probleme bei den Damen. Wobei ich mittlerweile auch meine Erfahrungen gemacht habe, so ist ja nicht 😉

Endlich durfte ich auch mittrainieren

Venice Beach

Der berühmte Platz in Venice Beach

Eines Tages hat er mich einfach mal gefragt, ob ich mitkommen wollte. Ich hatte nicht wirkliche Ahnung was mich dort erwarten würde, aber ich war neugierig und bat ihn mich mitzunehmen. Nach ungläubigem Staunen ob deren Sprungkraft und toller Ballbehandlung, wagte ich mich auch an einen Ball und nach kurzer Zeit konnte ich meinen ersten Treffer verbuchen. Natürlich wollte ich auch mittrainieren. Bloß stand am darauffolgenden Sonntag ein Spiel der Mannschaft an und der Trainer wollte die Zeit für ein ausgiebiges und hartes Training nutzen. Ich sah den Herren zu und bejubelte ihren Sieg.

Nächste Woche durfte ich dann ebenfalls am Training teilnehmen. Am Anfang war ich sehr schlecht. Nach ein paar Wochen wurden meine Fortschritte aber immer besser und ich fing an die Rolle des Aufbaus zu übernehmen. Dieser Spieler dribbelt den Ball von der eigenen Grundlinie aus nach vorne und ist so etwas wie der Dirigent. Gleichzeitig ist er auch der schnellste Mitspieler und muss sich oft mit einem sogenannten Missmatch zufriedengeben. Dabei muss ein Spieler einen Spieler verteidigen, der viel größer ist, als man selbst beziehungsweise in diesem Fall der Aufbau Spieler.

Die Arbeit geht vor Freizeit

Als Jugendlicher konnte ich nicht verstehen, warum so wenige Erwachsene an den Trainingseinheiten teilnehmen. Nun weiß ich es aber besser. Auch mir fehlt heutzutage einfach oftmals die Zeit oder die Lust oder beides. Stattdessen freue ich mich auf meinen Feierabend und schaue mir lieber ein Spiel im TV an. Was meiner Fitness natürlich nicht hilft.